In Bulgarien bahnt sich eine Katastrophe für die Straßentiere an.

In Sofia, im Bezirk Malinova Dolina, einem Studentenviertel, wurde am 29.März ein 87 Jahre alter Mann, von einer Gruppe von angeblich 15 Hunden, angegriffen und verletzt. Er ist ins Krankenhaus gekommen und inzwischen leider gestorben. Zusätzlich zu den Wunden litt er an einer Herzerkrankung.

 

  Der Text zum Bild lautet:
 
Jäger der Gemeinde, aus der Abteilung 

  "Ecoballance" (Anm. was für ein

  Unsinn!),fingen gestern 8 der

  streunenden Hunden, die am Mittwoch

  den älteren Mann in Malinova dolina

  Bezirk angegriffen haben. Die

  Gemeinde verfügt über Beweise, dass

  die Gruppe aggressiver Hunde 15

  Mitglieder hat, und alle sollen

  eingeschläfert werden.

 Quelle: Zeitung aus Sofia v.31.03.12

 

Die Tiere die ihn angeblich verletzt haben, wurden eingefangen und sollten sofort getötet werden. Durch einen Einspruch von Tierschützern vor Gericht, wurde das aber vorerst gestoppt. Fragt sich nur, für wie lange.

Ob diese Tiere es wirklich waren, und wenn ja, welche von Ihnen ist dabei unerheblich. Warum es zu diesem Vorfall kam leider auch. Traurig dabei ist, dass es mal wieder zum Anlass genommen wird, Jagd auf die Wehrlosesten zu machen. Die Medien hetzen die Massen auf, und die nehmen es anscheinend dankbar an, es sollen schon Hunde gehetzt und getötet worden sein.

So wird in den Medien u.a. nach einem neuen Euthanasiegesetz geschrien. Der Minister für Landwirtschaft und Ernährung Miroslav Naydenov fordert die gesetzlich erleichterte Tötung aller Strassentiere und sogar Konzentrationslager, außerhalb Sofias, für die Tiere.

Bitte schicken Sie Ihren Protest gegen die Tötungsmaßnahmen und gegen die Forderung zu einem Tötungsgesetz an folgende Adressen:

President of Bulgaria - Rosen Plevneliev –  This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Bul. Dondukov 1, Sofia 1594 Fax 00359 29802056

The Prime Minister – Boyko Borissov – This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Bul Dondukov 2, Sofia 1123

Minister of Agriculture and Food – Dr. Miroslav Naydenov -  This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Bul. Hristo Botev 55, Sofia, Fax 00359 29809119

Mayor of Sofia (Bürgermeisterin Sofia) - Yordanka Fandakova - This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Iordanka Fandukova, Moskovska 33, Sofia , Fax 00359 29810708

 

 

Musterbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir leben in Europa, Ihr Land gehört zur EU. Wenn Sie so gegen die Straßenhunde agieren wollen, wie Sie es planen, kann ich Sie nicht mehr zu einem zivilisierten Europa zählen. Es wird von allen NGO‘s gefordert, ebenso von der WHO, die Straßentiere zu kastrieren, um die Populationen zu reduzieren. Von den Gemeinden wurden keine Tiere kastriert. Die meisten Tiere wurden von Tierschutzorganisationen, z.B. aus Deutschland oder aus Bulgarien, kastriert. Die Tiere werden von Menschen ausgesetzt, unkastriert ausgesetzt, keiner zeigt Verantwortung für diese Lebewesen. Nun sollen diese Lebewesen wieder für die Verbrechen büßen, die Menschen Ihnen angetan haben. Nicht die Tiere sind schuld, sondern die Menschen. Zeigen Sie endlich Verantwortung für die Straßentiere, und keine Rache. Denn Rache gegen hilflose, wehrlose Lebewesen, ist einfach nur armselig und barbarisch und eines Landes, das zu Europa gehört, nicht würdig.

Mit freundlichen aber enttäuschten Grüßen

Name:

Stadt:

Land:

 

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  Textfeld: Der Text zum Bild lautet:Jäger der Gemeinde, aus der Abteilung "Ecoballance" (Anm. was für ein Unsinn!), fingen gestern 8 der streunenden Hunden, die am Mittwoch den älteren Mann in Malinova dolina Bezirk angegriffen haben. Die Gemeinde verfügt über Beweise, dass die Gruppe aggressiver Hunde 15 Mitglieder hat,  und alle sollen eingeschläfert werden.Quelle: Zeitung aus Sofia v. 31.03.2012