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| Neue Hoffnung für die bulgarischen Straßentiere |
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Der bulgarische Agrarminister erklärt ihren Schutz zur Chefsache.
Nun ist es aber auch in Bulgarien so, wenn man etwas Wesentliches erreichen will, geht man nicht zum "Schmiedchen", sondern zum "Schmied". In diesem Fall zum Agrarminister Bulgariens Dr. Naidenov, der obersten Instanz in der Staatshierarchie in Fragen Straßentiere. Unsere STARS Vertreterin in Sofia, die Journalistin Frau V. Kalchev führt ein langes Gespräch mit dem Minister. Das Thema sind die Straßentiere. Mit gutem Resultat: eine Woche danach erfahren wir aus dem Brief vom 19 November 2009 an ÄRTE für TIERE , dass Dr. Naidenov diese Angelegenheit zur Chefsache erklärt. Er beauftragt den Leiter des Nationalen Veterinärmedizinischen Dienstes Dr. Iordan Voinov mit Kontrollen. Davon betroffen sind alle Gesetzesverletzungen, die wir noch in Bulgarien beanstandet haben. Wir bekamen auch die Zusage die Kontrollberichte in Kopie zu erhalten. Diese positive Wende ist kein Grund für Euphorie, aber sehr wohl für eine realistische Hoffnung. Die persönliche Intervention des Ministers, des Herrn über Leben und Tod der Straßentiere im ganzen Land ist ein Sieg der Gerechtigkeit und einmalig in der Geschichte des bulgarischen Tierschutzes. Der Weg zum endgültigen Erfolg ist lang und mühsam, das weiß jeder von uns. Aber fängt nicht jede lange Reise mit dem ersten Schritt an? Wir sind froh ihn gemacht zu haben.
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