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Sieg in Plovdiv !

Das Konzentrationslager für Straßentiere der Stadt Plovdiv ist geschlossen

 Wappen Plodiv

Die freudige Nachricht der Tierschützer aus Plovdiv erreichte uns gestern. Aus dem darauf folgenden Telefonat erfuhren wir weitere Einzelheiten: ausschlaggebend für die Schließung sind die tierschutzgesetzwidrigen Zustände in dem Lager und das Fehlen einer chirurgischen Ambulanz, in der die obligatorischen Kastrationen durchgeführt werden müssen.

 Das waren auch unsere Forderungen, damals, bei unserem ersten Besuch in Plovdiv.

Besuch in PlodivWir bekamen Zusagen und es tat sich nichts. Im Gegenteil - die Situation eskalierte und unsere Partner in Plovdiv durften sogar das Lagergelände nicht mehr betreten.
Der Bürgermeister von Plovdiv Slavcho Atanassov leugnete das Massaker an Straßenhunden im Lager, obwohl wir als Beweismaterial Videoaufnahmen vorgelegt haben.

 

WAS ZU VIEL IST, IST ZU VIEL!

Die Hinhaltetaktik der bulgarischen Behörden wollten wir nicht mehr akzeptieren, so nahm die Prozedur ihren juristischen Lauf.
Unsere Rechtsanwälte stellten Strafanzeige vor dem Generalstaatsanwalt Boris Velchev gegen die Verantwortlichen im "Tierheim". Die Vizepremierministerin Bulgariens Dr. Plugtschieva und der bulgarische Botschafter in Berlin Ivo Petrov wurden benachrichtigt.

Wir haben auch gedroht ausländische Investoren in Bulgarien zu informieren, wenn die Zustände in Plovdiv nicht unverzüglich und nachhaltig abgestellt werden.
Dazu kam es nicht. Der regionale Veterinärdienst sah sich endlich gezwungen zu handeln. Das "Tierheim" wurde geschlossen und mußte sich verpflichten die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Renovierungen vorzunehmen. Kostenpunkt ca. 200000 Euro.

Hilfe für Plovdiv! Wir suchen tierärztliche Kollegen, die sich an einer Kastrationsaktion in Plovdiv beteiligen möchten. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 
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