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Der Horror im Haskovo-Isolator geht weiter

45 Hundeleichen im Müllcontainer entdeckt

Es sieht so aus, als ob er schläft.....Ein namenloser, weißer Hund hält Totenwache über seinen KameradenÜber den grausamen Fund berichtete am Telefon unsere Kollegin aus Bulgarien Frau Dr.Svetlana Petrova.  

Österreichische Tierschützer entdeckten 45 Hundeleichen in einem Müllcontainer in unmittelbarer Nähe des „Tierheims“ Haskovo. Der Container gehört zu dem naheliegenden Tiergarten. Zwischen Tiergarten und Isolator besteht seit langem eine enge „Zusammenarbeit“ im Quälen und Vernichten der Straßenhunde. Siehe auch: Im bulgarischen Zoopark "Haskovo" werden Hunde an Raubtiere verfüttert oder geben Sie rechts in der Suchfunktion den Begriff Haskovo ein.

 

Leere Medikamentenflaschen, die das Gift T61 enthaltenUnter den Leichen in unterschiedlichem Verwesungszustand befanden sich auch viele Welpen. Die Hunde sind in einem Zeitraum von ca. 10 Tagen mit Injektionen von T61 vergiftet worden. T61 ist ein curareähnliches, starkes Gift, das die Atmung lähmt und einen langsamen, qualvollen Tod herbeiführt. Die leeren Medikamentenbehälter wurden in demselben Container entsorgt.

 

 

Die Veterinärin Frau Petrova war sehr kategorisch - die Hunde werden getötet und jemand kassiert das städtische Geld - eigentlich bestimmt für die Verpflegung und medizinische Betreuung der Tiere.

 

Vor weniger als einem Monat hat der Stadtrat von Haskovo das Programm für die Regulierung der Streunerpopulation verabschiedet. Die Stadtväter betonen, dass man sich in der Stadt korrekt an das Tierschutzgesetz hält, welches Tötungen von Straßentieren verbietet.

 

Totenwache - sind die Hunde stranguliert?Frau Dr. Petrova war außer Atem und wollte das Gespräch schnell beenden. „Die Hunde im Tiergarten sind in Gefahr, ich muss sie befreien“.

 

Für uns unfassbar, aber trotzdem Tatsache: in den Käfigen des Tiergartens werden Hunde für die illegale Tötung gefangenen gehalten. Auf ihre Bitte die Hunde frei zu lassen hat der Tierarzt und Direktor des Tiergartens Dr. Jasenov  mit der Polizei gedroht. Die Staatsanwaltschaft wurde auch alarmiert, verweigerte aber die Ortsbegehung und die Befragung von Zeugen. 

 

Bitte helfen Sie, damit der Fall „Haskovo“ nicht in Vergessenheit gerät. Schreiben Sie uns  Ihre Meinung, wir werden Ihre Briefe an die Stadt Haskovo und dem Generalstaatsanwalt der Republik Bulgarien Boris Velchev weiterleiten.

 

Alle Fotos können Sie per Klick in Grossaufnahme betrachten (Bildquelle: HaskovoNet).

 

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